72 Stunden Handball.
72 Stunden Sportbegeisterung.
72 Stunden als Plattform für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg.
Die Handball-Abteilung des T.H.-Eilbeck e.V. aus Hamburg will vom 22. bis 25. Mai 2026 den Weltrekord für das längste Handball-Spiel der Welt aufstellen. 72 Stunden soll der Ball nonstop fliegen – und damit die 2001 in den Niederlanden aufgestellte Bestmarke von 70 Stunden übertreffen. Mit seinem Weltrekordversuch setzt der Traditionsverein aus Eilbek ein großes Zeichen für das Engagement des Breitensports in der Stadt und unterstützt Hamburgs Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele.
Über 500 aktive Spieler:innen, über 150 Volunteers und zahlreiche handball- und sportbegeisterte Zuschauer:innen werden beim Weltrekordversuch in der Sporthalle Wandsbek dabei sein. Für den Traditionsverein aus dem Hamburger Osten wird es eins der größten Events in seiner Vereinshistorie.
Unter dem Motto „72 Stunden für Olympia und Paralympics“ wird der Weltrekordversuch zudem der Hamburger Olympia-Projektgruppe in der heißen Schlussphase vor dem Bürgerentscheid eine Plattform bieten. Ebenso wie der Hamburger Sportbund (HSB) und die anderen TopSportVereine aus der Metropolregion Hamburg unterstützt auch der T.H.-Eilbeck die Bewerbung der Sportstadt Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele.
Das Referendum, bei dem die Hamburger:innen über die Olympia-Bewerbung ihrer Stadt abstimmen, findet am am 31. Mai 2026 – und damit genau sechs Tage nach dem Weltrekordversuch – statt. „Als absolute Sportfans stehen wir persönlich hinter der Bewerbung, kennen aber natürlich auch die kritischen Stimmen“, erklärt Phil Gelhard aus dem Orga-Team. „Mit unserem Weltrekordversuch wollen wir so kurz vor der Abstimmung einen Rahmen schaffen, in dem die Hamburger:innen konstruktiv über die Vision Olympia diskutieren können.“
Im November 2025 startete unter dem Leitmotiv „Deine Stadt – Deine Stimme – Deine Spiele“ eine breite Beteiligungsoffensive, seit Dezember stehen die Weiterentwicklung des Bewerbungskonzepts Hamburg+ sowie Kommunikation und Information rund um die Olympiabewerbung Hamburgs im Mittelpunkt. Am 31. Mai 2026 entscheiden die Hamburger:innen in einem Referendum, ob die Stadt offiziell ins internationale Bewerbungsverfahren eintritt. Die Briefwahl wird bereits ab Ende April 2026 möglich sein.
Ebenso mit Gelhard freut sich in Julia Nikoleit auch ein weiteres Mitglied aus dem Orga-Team des Weltrekordversuchs über die Kooperation mit der Hamburger Olympia-Projektgruppe. Die Hamburger Sportjournalistin berichtete aus Tokio und Paris von den letzten beiden Olympischen Handball-Turnieren.
„Olympische Spiele versprühen eine ganz eigene Magie, wie wir sie gerade erst in Paris erlebt haben. Diese Begeisterung und unglaubliche Atmosphäre in unserer Heimatstadt zu spüren, wäre einfach fantastisch“, sagt sie. „Als die Frage aufkam, ob wir unseren Weltrekordversuch mit der Hamburger Olympia-Bewerbung verknüpfen wollen, mussten wir nicht lange überlegen – gerade weil Olympia im Handball einen so immensen Stellenwert hat.“

In Abstimmung mit dem Vereinsvorstand entschieden sich Gelhard, Nikoleit und ihre Mitstreiter:innen daher, das Motto „72 Stunden für Olympia und Paralympics“ ins Leben zu rufen. „Wir engagieren uns ehrenamtlich in unserem Verein, weil wir an die Kraft des Sports glauben. Sport ist nicht nur Bewegung und Spaß, Sport ist Freundschaft, Gemeinschaft und Leidenschaft“, erklären sie unisono.
„Mit unserem Weltrekordversuch wollen wir ein Handballfest kreieren, an das sich gerade die Kinder und Jugendlichen in drei, fünf oder sieben Jahren noch erinnern. Und wenn wir zudem einen kleinen Beitrag leisten können, dass die Olympia-Bewerbung unserer Heimatstadt noch einmal Aufmerksamkeit bekommt, freut uns das umso mehr.“
Steffen Rülke, der Hamburgs Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele leitet, freut sich über den Weltrekord-Versuch des T.H.-Eilbeck: „Mit über 29 Millionen Mitgliedschaften sind die Sportvereine die größte Bürgerbewegung Deutschlands. Sie bringen Menschen aller Schichten, Altersklassen und Herkunft für Gesundheit, Sport und Gemeinschaft zusammen und leisten damit einen unermesslichen Beitrag für die Gesellschaft. Ohne die vielen engagierten Ehrenamtlichen sowie Sportlerinnen und Sportler wäre das nicht möglich. Der T.H. Eilbeck zeigt dies mit seiner Arbeit und seiner Aktion eindrucksvoll und vermittelt die Werte, für die auch die Olympischen und Paralympischen Spiele stehen: Respekt, Vielfalt, Zusammenhalt und Teamgeist. Mit diesem Geist wollen wir gemeinsam die Olympischen und Paralympischen Spiele nach Hamburg holen.“

Der Weltrekordversuch für das längste Handball-Spiel der Welt findet vom 22. bis 25. Mai 2026 in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße 75, 22041 Hamburg) statt. Ausrichter ist der T.H.-Eilbeck. Neben den Handballer:innen des Hamburger Traditionsvereins und den Athlet:innen von Freiwurf Hamburg können auch Gäste aus anderen Vereinen teilnehmen. Die Anmeldung startet am 11. Februar 2026 – genau 100 Tage vor dem Anwurf – und wird hier über die Webseite möglich sein.



